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Dessau
Montag, 13. Oktober 2008 13:14
Bündnis fordert Aufklärung
Das Dessau-Roßlauer Bündnis gegen Rechtsextremismus hat eine zügige Aufklärung des Mordes vor dem Dessauer Hauptbahnhof gefordert. Vor wenigen Tagen hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass die Tat vom 1. August möglicherweise durch rechtsextremes Gedankengut ausgelöst wurde. Offiziell haben sich die 23 und 33 Jahre alten Verdächtigen zum Motiv oder Tathergang allerdings noch nicht geäußert. Im August sei es auch in Magdeburg und Bernburg zu Tötungsdelikten gekommen, bei denen bekennende Rechtsextremisten als Verdächtige ermittelt wurden, so das Bündnis. Dessau-Roßlau habe sich mit bisher 15 registrierten Gewalttaten in diesem Jahr zu einem Schwerpunkt rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt entwickelt.
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31.07.2010 23:47:19
Regionalfernsehen Anhalt
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